Toni H
vor 1 Jahr
Bin mit dem Team von Arnold Kron mal den Klassiker Lüttich – Bastogne abgefahren. Ein Mega-Erlebnis. Tolle…
WeiterlesenFRANKREICH
Highlights
• Die Vogesen von Nord nach Süd
• Wunderschöne Weinorte
• Traumstraße „Route des Crêtes“
• Die 3 Ballons – Grand, Petit, Alsace
• Belfort zum Abschluss
Eigenanreise zu unserem Startort an der südlichen Weinstraße im Pfälzerwald in der Nähe von Bad Bergzabern. Um 19:30 Uhr gemeinsames Abendessen, Kennenlernen und Tourbesprechung.
Auf geht’s mit unserer Vogesen-Durchquerung! Nach dem obligatorischen Startfoto rollen wir los und schon bald überqueren wir die deutsch-französische Grenze. Die Strecke führt durch den waldreichen Naturpark Pfälzerwald-Nordvogesen; wir fahren auf kleinen und verkehrsarmen Straßen. Wir nehmen die ersten kleinen Pässe unter die Räder, die aber im Gegensatz zu den prominenten Pässen in den Südvogesen keine großen Steigungen aufweisen und auch nicht im Ansatz deren Berühmtheit haben. Ein ideales Terrain also, um sich für die kommenden Tage einzurollen.
Unsere heutige Route bewegt sich zwischen dem Elsass und Lothringen. Im mittleren Teil der Vogesen befahren wir mit dem Col du Donon (718 m) den ersten namhaften Pass der Tour. Der lange Anstieg lässt sich ohne große Schwierigkeiten bei sehr angenehmen knappen 5 % im Schnitt hochkurbeln. Wir werfen einen Blick auf die berühmten Felsen von Dabo und genießen die Fahrt durch waldreiches Gebiet auf ruhigen Straßen. Eine schöne Abfahrt und ein letzter Gegenanstieg bringen uns zu unserem Zielort an der Elsässer Weinstraße.
Zunächst rollen wir einige Kilometer entlang der traumhaften Weinstraße. In einem der netten Weinorte beginnt der lange Anstieg zum Champ du Feu (1.099 m). Auf der Hochebene angekommen, genießen wir eine tolle Sicht in Richtung Rheingraben und Schwarzwald. Über den Col de Bagenelles (903 m) gelangen wir auf die beindruckende Route de Crêtes. Die Route des Crêtes (=Vogesenkammstraße) ist eine ehemalige Militärstraße und mittlerweile eine beliebte Touristenstraße. Nach einigen Kilometern mit ständigem Auf und Ab und immer wieder tollen Ausblicken erreichen wir den Tour-de-France erprobten Col de la Schlucht (1.138 m). Eine lange, gut ausgebaute Abfahrt bringt uns in das schöne Munstertal. Hier endet unsere Etappe und wir beziehen unser Hotel für die kommenden beiden Nächte.
Ab heute lautet die Devise: Täglich ein Ballon! Den Beginn macht der Col du Petit Ballon (1.163 m). “Petit” bedeutet zwar übersetzt “klein”, allerdings sollten wir uns davon nicht blenden lassen. Der Anstieg fordert uns einiges ab, belohnt aber mit einer schmalen und so gut wie komplett autofreien Straße. An der Passhöhe genießen wir die Ruhe und die tolle Natur. Eine schnelle Abfahrt bringt uns in eine Senke, der Aufstieg zum Col de Platzerwasel (1.193 m) schließt sich direkt an. Nachdem wir auch diese Hürde genommen haben, rollen wir wieder entspannt auf einem weiteren Teil der Route des Crêtes. Wir nehmen noch einen kleinen Pass unter die Räder und rollen zurück zu unserem Hotel im Munstertal.
Die Königsetappe! Der heutige Radtag steht ganz im Zeichen vom Col du Grand Ballon (1.424 m). Der Grand Ballon ist der prominenteste Pass der gesamten Vogesen und mit mehr als 1.000 Hm im Aufstieg durchaus mit einem klassischen Alpenpass vergleichbar. Aber auch die Anfahrt zum Fusse dieses Anstiegs ist eine tolle Tour, zunächst über kleine Straßen, später durch schöne Weinorte. Oben angekommen genießen wir ein weiteres Mal eine tolle Aussicht. Eine zügige Abfahrt lässt uns unseren Etappenort erreichen.
Nach dem Frühstück schwingen wir uns zum letzten Mal auf unsere Vélos. Den Col de Hundsrück (748 m) zum Auftakt haben wir schnell bezwungen. Nach einer kurzen Abfahrt rollen wir durch ein malerisches Tal, an dessen Ende der Anstieg zum Ballon d’Alsace (1.178 m) beginnt. Wir werden noch mal gefordert, aber die Anstrengungen halten sich in Grenzen, sodass wir die Natur in vollen Zügen genießen können. An der Passhöhe haben wir den beinahe südlichsten Punkt der Vogesen erreicht und unsere Fahrt von Nord nach Süd ist damit komplett. Eine tolle Abfahrt führt uns dann endgültig aus den Vogesen heraus und bald schon erreichen wir die sehenswerte Stadt Belfort.
Nach sechs sportlichen Radtagen endet heute unsere Reise durch die Vogesen. Nach dem letzten gemeinsamen Frühstück bringt uns der Bus zurück zu unserem Ausgangshotel im Pfälzerwald.
Bilder folgen in Kürze.
Du hast Fragen zur Strecke, Unterkunft oder Buchung?
Arnold Kron kennt die Tour in- und auswendig und hilft dir gerne weiter.
Telefon: +4976145891340
E-Mail: info@kroncycling.com
Antworten auf häufig gestellte Fragen
Unsere Reise startet und endet in Bad Bergzabern oder in einem Nachbarort von Bad Bergzabern. Dieser Ort liegt kurz vor der Grenze zu Frankreich. Bad Bergzabern verfügt über einen Bahnhof, der sowohl über Mannheim als auch Karlsruhe mit Umstieg in Winden (Pfalz) bedient wird. Solltest Du mit dem Auto anreisen, kannst Du es kostenfrei auf einem hotelnahen, öffentlichen Parkplatz für die Woche abstellen. Wir sind gerne bei der Bildung von Fahrgemeinschaften behilflich. Solltest Du einen oder mehrere Plätze in deinem Auto anbieten können, lass es uns gerne im Vorfeld wissen. Solltest du eine Mitfahrgelegenheit benötigen, lass es uns ebenfalls gerne wissen. Wir weisen darauf hin, dass ein Wegfall einer vereinbarten Fahrgemeinschaft nicht zur kostenfreien Stornierung der Reise berechtigt! Wenn Du vor oder nach der Reise in Bad Bergzabern übernachten möchtest, sind wir Dir gerne bei der Unterkunftssuche behilflich. Die Rückfahrt von Belfort nach Bad Bergzabern erfolgt mit modernen, klimatisierten Bussen und Kleinbussen à la Mercedes Sprinter mit 8 - 24 Sitzplätzen. Unsere Fahrzeuge sind für den Personentransport konzessioniert, sie werden von erfahrenen und ausgebildeten Fahrern gelenkt. Dein Fahrrad ist in einem geschlossenen Fahrradtransportanhänger oder im Innenraum des Begleitfahrzeuges sicher untergebracht. Wir verwenden moderne Fahrradträger für den Transport. Für die Einreise nach Frankreich benötigst Du einen bis nach Abschluss der Reise gültigen Personalausweis oder Reisepass.
Die Strecken sind detailliert vorbereitet und vermeiden soweit möglich den Autoverkehr auf landschaftlich reizvollen Wegen. Am Vorabend des jeweiligen Radtages verteilt der Tourguide / die Tourguidin die Etappenbeschreibung mit Höhenprofil. Generell können die Tagesetappen in der Tourguidegruppe oder auf eigene Faust gefahren werden. Die in der Beschreibung aufgeführten „Varianten“ werden in der Regel auf eigene Faust, also ohne Tourguide und Fahrzeugbegleitung, in Angriff genommen. Gerne senden wir Dir mit den „Letzten Infos zur Reise“ ca. 4 Wochen vor der Fahrt auch die GPS-Tracks zu.
Die Reise wird von einem Begleitfahrzeug begleitet. Das Fahrzeug steht im Normalfall immer vor den ersten Ankommenden an der Passhöhe, damit auf wärmende Kleidung, Fotoapparat, Getränke und kleine Snacks zugegriffen werden kann. Dieses Fahrzeug verlässt die Passhöhe erst, wenn die letzten TeilnehmerInnen die Passhöhe verlassen haben und sich in der Abfahrt befinden. Außerdem steht das Fahrzeug während der Mittagspause zur Verfügung und transportiert dein Tages- als auch dein Hauptgepäck. Es besteht ein Mitfahrmöglichkeit im Begleitfahrzeug (8 Plätze). Ab 13 TeilnehmerInnen setzen wir ein zweites Begleitfahrzeug (Materialwagen) ein.
Deine Reise wird von einem Tourguide oder einer Tourguidin auf dem Rad begleitet. Der Tourguide / die Tourguidin bietet täglich die Mitfahrt in seiner/ihrer Gruppe an. Es wird in der Ebene ein Tempo gefahren, bei dem alle mitkommen. Bergauf fährt jeder sein eigenes Tempo, wobei oben auf die Nachzügler gewartet wird. Die Abfahrt wird gemeinsam unter die Räder genommen. Wer möchte, kann sich natürlich auch auf eigene Faust auf den Weg machen.
Mittags machen wir eine gemeinsame Mittagspause. Die Pausenplätze sind so gewählt, dass sie an markanten Stellen liegen und so auch von den Vorausfahrenden nicht verfehlt werden können. Der Busfahrer bereitet ein Picknick vor, das bereits im Reisepreis inbegriffen ist.
Die Hotels wurden von uns sehr sorgfältig ausgewählt. Bei dieser Reise übernachten wir in 3***-Hotels. Wenn Du ein „halbes Doppelzimmer“ buchst, achten wir darauf, dass in den Doppelzimmern zwei getrennte Betten oder zumindest getrennte Matratzen vorhanden sind. Die Zimmer verfügen immer über eigenes Bad oder Dusche und WC. Das Frühstück findet in Buffetform statt und ist zumeist sehr reichhaltig. Das Abendessen besteht aus Vorspeise, Hauptspeise und Dessert.
Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden. Diese Empfehlungen ersetzen keinesfalls eine persönliche Konsultation und ein Impf-Check-up bei Ihrem Hausarzt! Detaillierte Informationen zur medizinischen Vorsorge erhalten Sie z.B. auf den Seiten des Centrums für Reisemedizin www.crm.de
Von Anfänger bis Profi
Hierbei handelt es sich um einfache Radreisen, die sowohl mit Rennrädern als auch mit Trekkingrädern gefahren werden können. Eine allgemein gute Fitness wird vorausgesetzt. Eine spezielle Vorbereitung ist nicht notwendig.
Ideal für Einsteiger ins Pässefahren. Bei unseren sportlichen Radreisen achten wir auf eine ausgewogene Mischung aus flachen und bergigen Strecken. Hier wird neben allgemeiner guter Fitness auch die Fähigkeit vorausgesetzt, mehrere Kilometer am Stück bergauf bzw. angstfrei bergab fahren zu können. Die gefahrenen Bergstrecken sind überwiegend gleichmäßig zu fahren, kleine Steilstücke nicht ausgeschlossen, aber die Ausnahme.
Bei unseren anspruchsvollen Rennradreisen sollte man schon eine gewisse Bergfestigkeit mitbringen. Diese Reisen eignen sich nicht für Teilnehmer, die noch nie richtig bergauf gefahren sind. Hier stehen kleine und gleichmäßig zu fahrende Pässe auf dem Programm, es kann aber auch schon mal ein großer Alpenpass werden oder auch ein Steilstück integriert sein. Eine Vorbereitung auf diese Reise ist erforderlich, es sollten schon einige Trainingskilometer auf dem Tacho stehen. Spätestens hier raten wir dringend zu einer bergtauglichen Übersetzung (Kompaktkurbel, größeres Ritzel hinten).
Die sehr anspruchsvollen Rennradreisen sind für diejenigen geeignet, die gerne die großen Pässe fahren. Es muss Kraft und Ausdauer für lange Anstiege und manchmal auch steile Passagen vorhanden sein. Eine gewisse Leidensfähigkeit ist unabdingbar. Zwei Alpenpässe pro Tag sind die Regel. Diese Reisen sind ein Genuss für Rennradler, die gerne klettern. Die meisten Etappen liegen unter 3.000 Höhenmetern pro Tag, sodass sie es bergauf auch etwas gemütlicher angehen lassen können. Eine Königsetappe mit über 3.000 Höhenmetern darf natürlich hier nicht fehlen. Eine gezielte Vorbereitung auf die Reise ist notwendig, auch sollten einige Trainingskilometer absolviert sein.
Nur für Bergprofis geeignet, die auch für zwei schwere Alpenpässe pro Tag Kraft haben. Hier müssen oft sehr lange Anstiege bewältigt werden, die dazu auch noch steil sind. Die Tageskilometerleistungen sind hoch. Hier fahren diejenigen, deren Höhenmesser erst ab 3.000 Höhenmetern pro Tag zu zählen beginnt.
Erfahrungen
Ob Mehrtagestouren im Ausland oder Wochenendtouren in Deutschland, unsere Reisen stehen für Qualität, Leidenschaft und perfekte Organisation. Unsere Bewertungen zeigen, wie unsere Teilnehmer ihre Zeit mit Kroncycling erlebt haben.
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